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Vermeiden Sie diese Fehler beim Kündigen

Der Wechsel des Arbeitsplatzes ist ein normaler Teil des Karriereweges. Dennoch kann sich eine Kündigung unangenehm anfühlen und einer Trennung ähneln - und in vielerlei Hinsicht ist sie das auch. Wie bei einer Trennung sollten Sie sich also überlegen, wie Sie vorgehen, um niemanden zu verletzen und damit Sie danach vielleicht Freunde - oder zumindest Bekannte - bleiben können. Hier sind einige Tipps für einen taktvollen Rücktritt.

1. Sind Sie vorbereitet?

Kündigen Sie niemals, bevor Sie den Vertrag mit Ihrem neuen Arbeitgeber unterschrieben haben und einen festen Starttermin in der neuen Firma haben. Prüfen Sie auch, ob Ihr Arbeitsvertrag ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot enthält, das Ihrem neuen Arbeitsvertrag im Wege stehen könnte.

2. Ausstehende Zahlungen oder Entschädigungen einfordern

Halten Sie Ihre Kündigung zurück, bis Sie ausstehende Provisionszahlungen und andere Sondervergütungen erhalten haben. So vermeiden Sie Rechtsstreitigkeiten.

3. Legen Sie ein persönliches Karriere-Archiv an

Überlegen Sie, welche Daten zu Ihrer aktuellen Tätigkeit Sie in Zukunft nutzen möchten. Dazu könnten gehören:

  • Ihr Arbeitsvertrag
  • Fällige Zahlungen im Falle einer Kündigung
  • E-Mails und andere Nachrichtenformate, die Ihre Arbeit positiv hervorheben
  • Kopien Ihrer Leistungsbeurteilungen
  • Fakten und Zahlen zu Ihrem beruflichen Erfolg
  • Arbeitsproben und Vorlagen
  • Wichtige Kontaktinformationen von Personen, mit denen Sie in Verbindung bleiben wollen

Denken Sie aber daran, dass einige dieser Informationen vertraulich sind und Sie sie nicht verwenden dürfen, beachten Sie daher die Unternehmensrichtlinien.

4. Erstellen Sie ein Übergabedokument

Stellen Sie sicher, dass Sie einen reibungslosen Prozess für die Übergabe erstellen, dies wird einen guten Eindruck hinterlassen und Sie werden als fleißig und umsichtig in Erinnerung bleiben. Auch wenn eine Person Ihr Hauptansprechpartner für die Übergabe von Aufgaben ist, stellen Sie sicher, dass Sie ein umfassendes Dokument mit allen relevanten Informationen erstellen. Dies kann eine Zusammenfassung Ihrer aktuellen Aufgaben, deren Status und künftige Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, beinhalten, einschließlich persönlicher Notizen, wie Sie mit bestimmten Kunden umgehen sollten. Stellen Sie außerdem eine Liste mit wichtigen Ansprechpartnern außerhalb des Unternehmens zusammen oder vermitteln Sie vielleicht sogar den Kontakt zwischen einem Kollegen und externen Partnern.

5. Wie sage ich es dem Chef?

Es ist eine Frage der Höflichkeit, dass Sie zunächst Ihren Vorgesetzten über Ihre Kündigung informieren. Suchen Sie das persönliche Gespräch und erläutern Sie höflich und aufrichtig Ihre sachlichen Gründe. Dabei sollten Sie den Blick nach vorne richten und die Chancen betonen, die Ihnen die neue Position bietet, anstatt die Unzulänglichkeiten der jetzigen Stelle zu thematisieren. Nicht zuletzt ist es immer wichtig, Ihr eigenes Bewusstsein für einen guten Übergang anzusprechen.

6. Rücktrittsschreiben

Ein Rücktrittsschreiben ist oft gesetzlich vorgeschrieben, um Ihre Entscheidung und deren Datum schriftlich festzuhalten. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um sich bei Ihrem Vorgesetzten zu bedanken und einige positive Aspekte Ihrer Arbeit oder des Teams zu erwähnen. Dies hinterlässt einen guten Eindruck und Sie wirken bei Ihrem Ausscheiden freundlich und professionell.

7. Das Gegenangebot

Wenn Sie hervorragende Arbeit geleistet haben, kann es durchaus sein, dass Ihr Vorgesetzter ein Gegenangebot macht, um Sie zu verfolgen, damit Sie nicht gehen. Es ist kein schlechtes Zeichen, in Versuchung zu geraten, aber stellen Sie sicher, dass Sie immer Ihre zukünftige Karriere im Blick haben und nicht nur die Gehaltserhöhung. Denken Sie schon vor der Kündigung über diese Möglichkeit nach, damit Sie dann konsequent handeln können.

8. Wie sage ich es meinen Kollegen?

Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten darüber, um in seinem Sinne zu gehen. Dies ist für ihn als Teamleiter eine wichtige Situation. Achten Sie darauf, dass Sie sich an die gleiche berufliche Geschichte halten.
Wenn Sie ein gutes Verhältnis zu einigen Ihrer Teammitglieder hatten, können Sie unter vier Augen und nach Ihrem Weggang weitere Informationen preisgeben, aber bleiben Sie immer höflich und widersprechen Sie der anfänglichen Geschichte nicht rundweg.

9. Schreiben Sie eine Abschieds-E-Mail

Nehmen Sie sich an Ihrem letzten Tag die Zeit, eine E-Mail an alle Ihre Kollegen zu schicken, um sich zu verabschieden. Je nach Kommunikationskanal kann dies natürlich auch eine Mail in einer firmeninternen Gruppe sein. Wichtig ist: Dies ist Ihre Chance, eine gute Atmosphäre für den Abschied zu schaffen.

10. Bleiben Sie mit ehemaligen Kollegen in Kontakt

Nehmen Sie Ihre ehemaligen Kollegen in Ihr Netzwerk an beruflichen Kontakten auf und bleiben Sie in Kontakt. Man weiß nie, wann es nützlich sein kann, einige Insider-Informationen von Leuten zu haben, die lange Zeit mit Ihnen zusammengearbeitet haben.

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