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Fachkraft für Lagerlogistik

Ob Kleidung für sich selbst oder ein Geburtstagsgeschenk für die Mutter - vieles von dem, was wir konsumieren, wird heute online bestellt. Statt in lokalen Geschäften zu suchen, durchstöbern wir massenhaft Websites, um nach dem Vergleich verschiedener Anbieter das richtige Produkt zu finden. Der Online-Handel wird sowohl für den Verbraucher als auch im B2B-Geschäft weltweit immer wichtiger.

Doch was steckt eigentlich dahinter? Oft gibt es ein umfangreiches Produktsortiment in riesigen Lagerhallen. Fachkräfte für Lagerlogistik sorgen dafür, dass alle Prozesse, zum Beispiel Anlieferung, Sortierung, Lagerung und Versand, reibungslos ablaufen.

Um Fachkraft für Lagerlogistik zu werden, lernst Du in einer mehrjährigen Ausbildung die Theorie in der Berufsschule und die praktische Umsetzung im Ausbildungsbetrieb. Wenn du nach der Ausbildung ins Berufsleben einsteigst, arbeitest du z.B. in den Lagerhallen oder hilfst bei Verladevorgängen.

Die Ankunft von Waren muss begleitet werden. Die Fachkraft für Lagerlogistik hilft bei der Entladung aus dem LKW oder Container, woraufhin die Ware auf Unversehrtheit und Vollständigkeit geprüft wird und Bestell- und Lieferlisten kontrolliert werden, bevor die Ware eingelagert wird. Dazu werden die Produkte oft nach einem bestimmten System im Lager eingelagert, das durch ein EDV-System zum schnelleren Auffinden verfolgt wird. Bei einigen Produkten ist es wichtig, dass sie unter den richtigen Temperatur-, Licht- und Luftbedingungen gelagert werden.

Die Bestände werden im Lager ständig kontrolliert. Schließlich will kein Versandhändler plötzlich damit konfrontiert werden, dass er Kundenaufträge nicht bearbeiten kann, weil das bestellte Produkt nicht mehr vorrätig ist. Die Bestandskontrolle ist auch die Aufgabe der Fachkräfte für Lagerlogistik, die sie entweder mit einem Rundgang durch das Lager oder am PC im Warenwirtschafts- oder ERP-System durchführen. Dabei erfassen die Mitarbeiter sofort, welche Produkte weniger gut laufen oder welche Bestände aufgefüllt werden müssen. Sie können auch direkt Warenbestellungen bei Großhändlern oder Produzenten auslösen.

Fachkräfte für Lagerlogistik bearbeiten auch eingehende Aufträge. Sie stellen die bestellten Waren zusammen, kommissionieren, verpacken, erstellen die entsprechenden Dokumente wie Lieferscheine und Rechnungen und geben die Aufträge schließlich zum Versand frei. All diese Prozesse steuern sie in den unternehmensinternen IT-Systemen. Wie der Versand abläuft, liegt ebenfalls in der Verantwortung der Mitarbeiter für Lagerlogistik. Anhand der Auftragsparameter (z.B. Warengruppe oder Lieferzeit) entscheiden sie über die Versandart.

Das Berufsbild der Fachkräfte für Lagerlogistik ist vielseitiger als man denkt. Es geht nicht nur darum, Hochregale aufzufüllen und Waren ins oder aus dem Lager zu bringen. Es geht um viele Schnittstellentätigkeiten, die kaufmännisches Verständnis und die Zusammenarbeit mit Lieferanten, Kunden und internen Abteilungen erfordern. Fachkräfte für Lagerlogistik müssen sowohl die praktischen Abläufe innerhalb des Lagers als auch die Prozesskette in anderen Unternehmensbereichen und bei Transportunternehmen kennen. Für die innerbetrieblichen Abläufe wird oft vorausgesetzt, dass die Mitarbeiter der Lagerlogistik gute Kenntnisse im Bereich der Arbeits- und Betriebssicherheit sowie des Umweltschutzes haben.

Nur mit Organisationstalent, einem Gespür für kettenartige Abläufe und einem Faible für perfektionierte Detailarbeit lässt es sich gut machen. Es sind diese vielen kleinen Schritte, die wir in der Regel nicht sehen, wenn uns das Paket vom Lieferdienst übergeben wird, am Tag, nachdem wir etwas im Internet bestellt haben.

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