Welche Karriere ist die richtige für mich?

Welche Karriere ist die richtige für mich?

Entscheidungen über Entscheidungen
Sich für einen Karriereweg zu entscheiden beginnt vermutlich schon in der Hochschule. Man wählt Hauptfächer auf Grundlage seiner Interessen und mit der Zeit wechselt man die Hauptfächer mit seinen wechselnden Interessen.

Auch die anhaltenden und schnellen Veränderungen in Technologie, Wirtschaft und Geschäftsumfeld können die Karriere beeinflussen. Es gibt Studien, die behaupten, dass man im Laufe seines Arbeitslebens bis zu sieben mal den Karriereweg ändert, nicht nur den reinen Job. Diese Faktoren erschweren eine feste Berufwahl. Was gestern noch interessant war, ist morgen schon wieder langweilig.

Am Ende möchte jeder einen Beruf ausüben, in dem er sich wohl fühlt und mit dem er glücklich ist. Es gibt sowohl sinnvolle Ratschläge als auch schwachsinnige Mythen rund um das Thema Karrierefindung. Wir haben hier die wesentlichen Fakten zusammengetragen und zwischen Mythen und hilfreichen Tipps unterschieden!

Mythos 1: mit einem Karriereberater zur richtigen Karriere
Ein Karriereberater kann hilfreich sein, etwas über sich selbst zu lernen und seine Talente, Fähigkeiten und Stärken aufzuzeigen. Außerdem kann er eine Liste mit Karriererichtungen aufstellen, die zu den Stärken passen. Aber am Ende ist es die Entscheidung eines jeden selbst, welchen Karriereweg man einschlagen möchte. Und da kann man sich auch trotz der Beratung eines Karriereberaters für die falsche Richtung entscheiden.

Mythos 2: Hobbies und Job trennen
Dieser Mythos stimmt auch nicht. Bill Gates und Mark Zuckerburg hatten Hobbys, mit denen sie heute Millionen verdienen. Andere haben versucht, ihre Hobbies zu ihrem Job zu machen und dabei festgestellt, dass sie dieses Hobby gar nicht ganztägig ausüben möchten. Seine Talente und Fähigkeiten kann man immer im Zusammenhang mit seinem Hobby betrachten. Auch wenn jemand nur privat Tennis spielt und kein Profi darin ist, könnte er sich im Sportmanagement-Bereich umschauen und so Hobby und Beruf verbinden.

Mythos 3: Es geht nur ums Geld
Ja, Geld ist wichtig und ein großer Motivator. Aber es sollte nicht der einzige Faktor bei der Berufswahl sein. Man sollte eine gute Balance zwischen seinen Interessen und seinem Einkommenspotential finden. Nimmt man nur die Bezahlung als Faktor, wird man in seinem Job schnell unzufrieden und unglücklich sein.

Mythos 4: Karrierelisten für die eigene Karriere nutzen
Jedes Jahr veröffentlichen diverse Organisationen eine Liste mit den stabilsten und erfolgreichsten Karrierechancen. Wenn dort eine Stelle dabei ist, von der man überzeugt ist, ist das hervorragend. Aber man sollte sich nicht blind auf diese Listen verlassen, nur weil diese eine Karriererichtung als stabil einschätzen, denn der Markt ändert sich stetig.

Mythos 5: ein Job für die Ewigkeit
Wie in der Einleitung beschrieben ändert sich der Berufsweg bis zu sieben Mal im Leben. Dementsprechend ist es sehr unwahrscheinlich, dass man in einem Job hängenbleibt. Erst recht nicht in einem, der einem keinen Spaß bereitet.

Und wie finde ich nun den richtigen Beruf?
Da die Mythen nun aus dem Weg geräumt sind, stellt sich die Frage, wie man dann den richtigen Karriereweg einschlagen kann. Auch wenn man jederzeit die Richtung ändern kann, möchte man eigentlich doch von Anfang an den richtigen Beruf für sich finden. Diese Tipps können dabei helfen.

Tipp 1: Die eigenen Fähigkeiten
Der erste Schritt zur richtigen Karriere ist eine gute Selbsteinschätzung. Man sollte seine Fähigkeiten, seine Persönlichkeit, die eigenen Stärken und Werte einschätzen können. Seine Fähigkeiten zu benennen mag noch relativ simpel erscheinen, aber seine Persönlichkeit richtig einzuschätzen, gestaltet sich etwas schwieriger.

Fragen wie “Sind Sie introvertiert oder extrovertiert?” oder “Denken Sie eher oder handeln Sie?” über sich beantworten zu können, kann dabei helfen, die richtige Berufswahl zu treffen. Auch die charakterlichen Werte spielen eine Rolle. Wer beispielsweise Wert darauf legt, anderen zu helfen und etwas für die Allgemeinheit zu tun, der wird einen Karrierezweig in Richtung Bildung, Sozialarbeit oder ähnliches wählen.

Tipp 2: Recherche betreiben
Indem man sich wie in Tipp 1 beschrieben Gedanken darüber macht, welcher Job zu einem passt, kann man durch Onlinerecherche schnell herausfinden, welche Berufe zu einem passen und welche man aus seiner Auswahl besser ausschließt. So lässt sich schnell ein gewisser Karrierezweig auswählen, den man dann nachfolgend noch weiter eingrenzen kann.

Tipp 3: mit anderen sprechen
Noch effektiver als die Onlinerecherche ist letztendlich das Gespräch mit Personen, die in den Branchen und Berufen arbeiten, die für einen selbst infrage kommen. Man kann konkrete Fragen stellen und erhält ehrliche, unbeschönigte Antworten.

Tipp 4: eine Pro- und Contra-Liste
Anhand der ersten Tipps kann man schnell eine Liste mit Berufen erstellen, die für einen infrage kommen. Diese sollte man mit positiven und negativen Aspekten benennen und so seine Auswahl weiter einschränken. Um solche Entscheidungen zu treffen, ist es gut, sich ausreichend Zeit zu nehmen und jede Auswahl gut zu überdenken.

Für jeden gibt es den perfekten Beruf!
Es ist nicht leicht, den richtigen Karriereweg und dementsprechend den richtigen Job für sich zu finden. Egal ob man noch in der Schule ist oder sich schon im Berufsleben befindet, den perfekten Job zu finden ist immer eine Herausforderung. Wer allerdings schon weiß, dass er sich in der Transport- und Logistikbranche zuhause fühlt, sollte sich jetzt bei https://transporttalent.com anmelden. Denn dort findet sich für jeden der Traumjob!