Typische Fragen im Bewerbungsgespräch

Typische Fragen im Bewerbungsgespräch

Die Herausforderung des Bewerbungsgesprächs
Bewerbungsgespräche können je nach Branche und Personaler sehr unterschiedlich verlaufen. Trotzdem gibt es Fragen, die sehr häufig gestellt werden, auch wenn es natürlich keine Garantie dafür gibt. Diese Fragen können in Vorstellungsgesprächen zu jeder Branche gestellt werden und dementsprechend auch in der Transport- und Logistikbranche.

Sich auf diese Fragen vorzubereiten, die höchstwahrscheinlich gestellt werden, kann helfen, die Antwort inhaltlich gut aufzuladen und sicher im Bewerbungsgespräch aufzutreten. Wir haben hier Tipps vorbereitet, wie die am häufigsten gestellten Fragen in Bewerbungsgesprächen souverän beantwortet werden können!

“Erzählen Sie etwas über sich.”
Dies ist eine klassische Frage, die für gewöhnlich in jedem Bewerbungsgespräch gestellt wird. Die Frage wirkt simpel und leicht zu beantworten. Aber wenn man genauer drüber nachdenkt, stellt man fest, dass der Personaler als Antwort hören möchte, aufgrund welcher Fähigkeiten und Erfahrungen man die richtige Person für den Job ist. Und eben nicht nur, was man in seiner Freizeit so tut.

Da es sich hierbei oft um eine Eröffnungsfrage handelt und die Leute so schnell Eindrücke sammeln, lohnt es sich, eine vorbereitete und geübte Antwort darauf zu finden. Dazu sollte man sich die Stellenbeschreibung und die Rolle der Stelle im Unternehmen anschauen und dann darüber nachdenken, wie die eigene Person dazu beitragen kann, das Ziel der Stelle zu erreichen. Der Fokus sollte darauf liegen, was man in das Unternehmen einbringen kann.

Zum Beispiel:
“Ich bin ein erfahrener Logistikmanager, der es genießt, kleinen Teams dabei zu helfen, produktiver zu arbeiten. In den letzten beiden Positionen habe ich wertvolle Erfahrungen gesammelt, wie man neue Arbeitspraktiken und Verwaltungssysteme schaffen kann, um die Effizienz und Geschwindigkeit zu steigern. Ich sehe, dass diese Rolle eine Person mit einer positiven Einstellung braucht, die motiviert ist, große Veränderungen herbeizuführen, und ich bin zuversichtlich, dass ich das schaffen kann.”

“Was sind Ihre Stärken und Schwächen?”
Das ist eine etwas kompliziertere Frage, da es schwierig sein kann, sowohl über unsere Stärken als auch über unsere Schwächen zu sprechen. Viele Menschen neigen dazu, sich angesichts dessen ziemlich unwohl zu fühlen. Es ist nicht gut, zu prahlerisch zu klingen, aber auf der anderen Seite auch nicht zu ehrlich. Der beste Weg, diese Frage zu beantworten, ist nicht auszuweichen und zu versuchen, eine maßvolle Antwort zu finden, die zeigt, dass man sich bewusst darüber ist, in was man gut und schlecht ist.

Wenn man das Gefühl hat, in einem Bereich in der Vergangenheit wirklich gekämpft zu haben, sollte man betonen, dass man aus seinen Fehlern gelernt hat und dass man sich bemüht hat, seine Schwäche zu überwinden. Genauso kann man auch dieselbe Eigenschaft als Stärke und Schwäche nehmen, in dem man das Positive und das Negative daran erläutert.

Das könnte beispielsweise so aussehen:
"Ich sehe meine größte Schwäche tatsächlich als eine meiner größten Stärken an. Ich bin sehr direkt und ehrlich und es kann schwierig sein, wenn ich kritisches Feedback gebe. Aber es ist auch eine Stärke, weil Teams oft jemanden mit den Füßen am Boden brauchen, der mögliche Probleme und Schwierigkeiten aufgreift.”

Die Frage nach den Stärken ist eine gute Gelegenheit, also sollte man nicht schüchtern sein, sondern seine positivsten Qualitäten mit Beispielen zu belegen, bei denen man herausragend gewesen ist. Wenn man einige konkrete Zahlen oder Projekte einbindet, kann man seine Stärken gut untermauern und läuft nicht Gefahr, eingebildet und selbstüberschätzt zu wirken.

Auch hierfür ein Beispiel:
“Meine größte Stärke liegt in meiner Fähigkeit, Projekte mit engen Terminen zu managen. Das war mir in meiner letzten Rolle als Berater sehr wichtig, da wir eine große Anzahl von Berichten und Statistiken an verschiedene Kunden weitergeben mussten. Um sicherzustellen, dass wir immer pünktlich geliefert haben, habe ich klare Verantwortlichkeiten und Aufgaben zugeteilt und jeden Tag mit ihnen abgeglichen, um sicherzustellen, dass sie die benötigten Ressourcen haben."

“Wie würden Ihr ehemaliger Chef und Ihre Kollegen Sie beschreiben?”
Diese Frage überprüft, wie ehrlich man bezüglich seiner letzten Erfahrungen gewesen ist und aus diesem Grund ist es am besten, etwas Positives zu nennen, dass tatsächlich jemand über einen gesagt hat. Es erhöht außerdem die Glaubwürdigkeit, wenn man eine Referenz oder LinkedIn Empfehlung vorliegen hat, um seine Aussagen zu stützen.

Wenn man auf der anderen Seite ein schwieriges Verhältnis zum ehemaligen Chef oder den Kollegen gehabt hat, sollte man nicht lügen, denn so etwas kann schnell herausgefunden werden. Es ist in Ordnung, zuzugeben, dass die Verhältnisse nicht immer einfach waren. In dem Fall sollte man besser hervorheben, was man versucht hat, um die Komplikationen zu lockern, als über die andere Person herzuziehen und ihr die Schuld zu geben.

Das könnte so aussehen:
“Mein Chef würde sagen, dass ich sehr zuverlässig und fleißig bin. Dies fand in all meinen Referenzen Erwähnung. Ich hatte anfangs Mühe, eine Verbindung zu einigen meiner ehemaligen Kollegen herzustellen, aber die Beziehungen verbesserten sich im Laufe der Zeit, nachdem ich vorschlug, dass wir uns wöchentlich treffen sollten, um die gemeinsamen Projekte zu besprechen.”

“Warum wollen Sie hier arbeiten?”
Wenn diese Frage gestellt wird, ist es eine gute Möglichkeit zu zeigen, wie viel man über das Unternehmen weiß und wie viel Forschung man für die Interviewvorbereitung betrieben hat.
Was der Arbeitgeber sehen möchte, ist, dass die Unternehmenskultur und die Geschäftsstrategie der Organisation als Ganzes verstanden werden.

Das kaufmännische Bewusstsein ist eine der Schlüsselqualifikationen, die Personaler der Transport- und Logistikbranche suchen. Dementsprechend sollte sichergestellt sein, dass die Verbindungen zwischen dem Unternehmen und der Industrie im Allgemeinen verstanden wurde. Es sollten einige Herausforderungen und Chancen des Unternehmens erwähnt werden, denen sich das Unternehmen gegenüber sieht und was einen daran reizt.

Zum Beispiel:
“Ich weiß, dass die Nachfrage nach Transparenz in der Lieferkette immer größer wird, und das ist etwas, was ich mit Begeisterung propagiere. Ich weiß, dass [Firmenname hier einfügen] bei der Befriedigung des Bedarfs an ethischeren Produktions- und Transportprozessen für die Versorgung eine Vorreiterrolle gespielt hat, und das ist es, was mich dazu bewegt, hier zu arbeiten.”

“Was macht einen guten Teamspieler aus?”
Mit dieser Frage soll herausgestellt werden, wie man sein Arbeitsleben gestaltet und wie man mit seinen Kollegen umgeht. Deshalb ist es gut zu erwähnen, was der eigenen Meinung nach das wichtigste Element in einer Teamarbeit ist. Außerdem sollten einige Beispiele aus der Vergangenheit aufgeführt werden, wie man ein gut funktionierendes Team aufbauen kann. Jeder hat eine andere Vorstellung davon, wie man am besten arbeiten kann. Es ist also eine gute Idee, ehrlich zu sein, was man für wichtig hält.

Es sollte erwähnt werden, was einen guten Teamspieler ausmacht. Dann sollte man erklären, wieso es hilfreich ist, wenn man ein guter Teamspieler ist. Es sollte erwähnt werden, was man getan hat, um ein guter Teamspieler zu sein und was das Ergebnis davon war. Benennt man alle diese Punkte, gibt man eine sehr strukturierte und effektive Antwort, durch die Personaler leicht zu überzeugen ist.

Das könnte so aussehen:
“Ein guter Teamspieler ist für mich jemand, der mit anderen Menschen gut zurecht kommt. So lassen sich Probleme leichter lösen. Bei meiner letzten Arbeit habe ich mich bemüht, die Menschen in meinem Team kennenzulernen und wenn es Schwierigkeiten gab, war es dementsprechend einfach, sie freundlich und professionell anzusprechen. Ich denke, das hat dazu beigetragen, dass wir unsere monatlichen Ziele konsequent erreicht haben."

“Was ist Ihr Traumjob?” oder “Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?”
Mit dieser Frage versucht der Personaler herauszufinden, in welcher Art von Arbeitsumgebung man gerne arbeiten möchte. Es ist in Ordnung, eine vage Antwort darauf zu geben, insbesondere wenn man sich nicht sicher ist, ob man in dem Unternehmen noch gute Aufstiegschancen hat. Wenn man eine bestimmte Stelle im Auge hat, sollte man genau angeben, warum man diese ausüben möchte.

Eine gute Möglichkeit, diese Frage zu beantworten, besteht darin, einige Punkte des Umfelds oder der Stellen, in denen man am besten arbeiten kann, herauszuarbeiten und sie dann mit den Angeboten des Unternehmens zu verknüpfen.

Man könnte also sagen:
“Zu meinem Traumjob als Analytiker hätte einige Vorstellungen. Zuerst möchte ich gerne in einem großen Team mitarbeiten, denn ich arbeite gerne mit vielen Leuten zusammen. Zweitens würde ich gerne Teil eines Unternehmens sein, das mir durch strukturierte Schulungen die Möglichkeit gibt, meine Fähigkeiten ständig zu erweitern. Es ist mir wichtig, mit neuen Technologien und neuen Geschäftspraktiken auf dem Laufenden zu bleiben, und deshalb möchte ich für ein Unternehmen arbeiten, das wirklich in das Wissen und die Fähigkeiten seiner Mitarbeiter investiert.”

Dann kann es ja losgehen!
Wer sich diese Tipps zu Herzen nimmt und sich dementsprechend auf die Fragen im Bewerbungsgespräch vorbereitet, hat sicher gute Chancen, seinen Traumjob zu bekommen. Und wo findet man den? Mit großer Wahrscheinlichkeit auf unserer Website (http://transporttalent.com). Am besten gleich jetzt nach dem neuen Traumob suchen und mit perfekt vorbereiteten Antworten im Bewerbungsgespräch glänzen! Jetzt kann schließlich nichts mehr schief gehen!