Typische Fehler im Bewerbungsgespräch

Typische Fehler im Bewerbungsgespräch

Die Anstrengung mit den Bewerbungsverfahren
Wer auf Jobsuche ist weiß, wie anstrengend Bewerbungsverfahren sind. Man hat mehrere Gespräche pro Woche, bereitet sich vor, gibt sich während des Gesprächs alle Mühe und am Ende erhält man trotzdem nur Absagen. Das ist frustrierend, besonders wenn man nicht einschätzen kann, was man falsch macht.

Seine eigenen Fehler beim Bewerbungsgespräch zu bemerken ist schwierig und Feedback vom Personaler erhält man nur selten. Dementsprechend merkt man gar nicht, wenn man schlechte Angewohnheiten in einem Bewerbungsgespräch hat, die dem Personaler nicht gefallen und die ihn von einer Zusage zum Jobangebot abhalten. Wir haben die häufigsten Fehler beim Bewerbungsgespräch zusammengefasst und auch, wie man es besser machen kann!

Einstudierte Antworten
Jeder weiß, dass Vorbereitung der Schlüssel zum Erfolg des Interviews ist. Die Übung der Beantwortung von häufig gestellten Fragen ist eines der wichtigsten Elemente der Vorbereitung. Es gibt Kandidaten, die ihre Antworten einfach stur auswendig lernen. Dabei wirkt es auf Personaler eher negativ, wenn einstudierte Antworten einfach vorgetragen werden. Außerdem kann bei auswendig gelernten Antworten nicht mehr flexibel auf die Fragen reagieren.

Wer zu viel übt und seine Antworten auswendig lernt, sollte sich etwas zurücknehmen. Vorbereitung ist wichtig, aber in den richtigen Maßen! Man sollte Nachweise für die für den Job erforderlichen Kompetenzen suchen, aber gleichzeitig darauf achten, dass man im Gespräch selbst flexibel mit seinen Antworten umgehen kann. Wichtig ist außerdem, dem Personaler immer vernünftig zuzuhören, um die Fragen auch richtig zu verstehen und dementsprechend antworten zu können.

Zu viel Ehrlichkeit
In Bewerbungsgesprächen wird es gewünscht, dass man immer ganz man selbst ist. Trotzdem möchten Personaler nicht die gesamte Lebensgeschichte, die tiefsten Geheimnisse und Fehler des Kandidaten hören und auch nicht, wieso man den vorherigen Chef so gehasst hat. Es kann verlockend sein, zu viele Details preis zu geben, wenn man nervös ist, aber das kann negativ auf den Personaler wirken.

Wer generell viel redet, sollte sich vor dem Bewerbungsgespräch Gedanken machen, was man sagen kann und welche Aussagen und Informationen man auf jeden Fall für sich behalten sollte. Wird man nach seinen Schwächen gefragt, sollte man natürlich eine ehrliche Antwort geben, diese allerdings auf eine Schwäche beschränken und gleichzeitig eine Bewältigungsstrategie liefern, um zu zeigen, dass diese Schwäche der zuverlässigen Ausführung des Jobs nicht im Wege stehen würde.

Zu seiner vorherigen Stelle sollte man nicht zu viele Infos preisgeben und trotz des Ehrlichkeitswunsches lieber für sich behalten. Die negativen Aspekte eines vorherigen Jobs hört kein Personaler gern und würde am Ende gegebenenfalls sogar das Gefühl haben, der Kandidat selbst sei Schuld an den Unruhen gewesen. Solche Probleme sollte man lieber im Privaten mit sich selbst ausmachen.

Zu früh erscheinen
Jeder weiß, dass man zu seinem Vorstellungsgespräch pünktlich kommen sollte. Das bedeutet, man ist bereits vor Beginn des Termins da. Die Frage ist, wie viel eher man da sein sollte. Für den Personaler kann es lästig sein, wenn man mehr als 15 Minuten eher erscheint, weil er wahrscheinlich noch andere Termine und Aufgaben hat, die in einen engen Zeitplan eingestrickt sind. Kommt man dann wesentlich früher, wird er sich unter Druck gesetzt fühlen und gegebenenfalls genervt sein.

Auf der anderen Seite macht es einen selbst nervös, noch längere Zeit auf dem Flur zu sitzen und zu warten. Kommt man wirklich wesentlich früher an, sollte man einfach noch einen Spaziergang machen oder sich in ein Cafe setzen. So kann man sich auch gleich mit der Umgebung des Unternehmens vertraut machen.

Keine Recherche betreiben
Wenn man kurzfristig zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wird, kann es vorkommen, dass nicht ausreichend Zeit für Vorbereitung und Recherche bleibt. Aber es wichtig, vorbereitet zum Gespräch zu erscheinen, denn nichts gibt einen schlechteren Eindruck beim Personaler ab, als keine Ahnung von der Stelle und dem Unternehmen zu haben.

Dementsprechend sollte man sich auf jeden Fall die Zeit nehmen, auf die wichtigsten Dinge vorbereitet zu sein. Zunächst sollte man sich Gedanken machen, welche Strategie das Unternehmen verfolgt und inwiefern die beworbene Stelle dazu beiträgt. Dann sollte man sich die Frage stellen, inwieweit die eigenen Erfahrungen damit zusammenhängen. Sofern möglich, sollten dann noch Informationen zum Personaler und allen anderen Personen, die das Vorstellungsgespräch führen, recherchiert werden, um gegebenenfalls Anknüpfungspunkte im Gespräch zu finden.

Dann kann es ja losgehen!
Befolgt man die von uns genannten Tipps, hat man sicher gute Chancen, ein Bewerbungsgespräch mit Bravour zu meistern und so seinen Traumjob zu bekommen. Und um diesen überhaupt erst einmal zu finden, kann man sich auf https://transporttalent.com umschauen, denn dort findet sich für jeden das Richtige! Dann kann das Bewerben jetzt ja losgehen!