Mit Social Media zum Logistikjob

Mit Social Media zum Logistikjob

Die Personaler und Social Media
Immer mehr Unternehmen nutzen Social Media Seiten, um potenzielle Nachwuchskräfte zu finden - auch in der Transport- und Logistikbranche. Personaler schauen sich Social Media Profile an, um sich einen genaueren Überblick über die Kandidaten zu verschaffen, die sie interessant finden und um nach offenen Positionen zu suchen oder gezielt Anzeigen zu schalten, deren Profile gut zusammenpassen.

Man kann sich seine Social Media Profile wie eine kostenlose Werbefläche vorstellen. Man kann Personalern genau das zeigen, was an den eigenen Talenten und Fähigkeiten so besonders ist. Dafür braucht man kein Marketingexperte sein, man muss sich einfach nur an ein paar Tipps und Tricks halten, um ein gutes Profil zu erstellen. Wir haben die 10 wichtigsten Tipps hier augeführt!

1. Alte und irrelevante Informationen entfernen
Bevor man sich ein gutes, professionelles Social Media Profil erstellt, sollte man sicherstellen, dass keine veralteten oder unwichtigen Informationen im Web über einen vorhanden sind. Das findet man am besten heraus, wenn man eine kurze Google-Suche nach dem eigenen Namen macht und dann gegebenenfalls Dinge wie alte Social Media Konten, Fotos oder Informationen in den Profilen löscht, die nicht mehr relevant sind.

2. Nur korrekte Informationen angeben
Viele Arbeitgeber suchen nach Social Media Profilen, um ein wenig mehr Details über die bisherigen Erfahrungen eines Bewerbers zu erhalten. Dementsprechend sollte man möglichst viel bieten. Vor allem auf LinkedIn ist dies einfach, da es dort viele Optionen zur Angabe der Berufserfahrung gibt. Aber auch Facebook und Co bieten gute Möglichkeiten, um seine Ausbildung und seinen bisherigen Werdegang darzustellen.

Was in den Social Media Profilen angezeigt wird, sollte mit Lebenslauf und Bewerbung übereinstimmen. Daher sollten einheitliche Jobbezeichnungen verwendet werden.
Präsenz sollte in allen großen Netzwerken gezeigt werden: LinkedIn (in Deutschland außerdem Xing), Facebook und Twitter. Durch das Ausfüllen von möglichst vielen Informationen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man in den Suchergebnissen oder bei entsprechenden Stellenangeboten erscheint.

3. Ein Foto für alle Profile
Wenn dasselbe Bild für alle Profile verwendet wird, können Personaler, die sich die Profile ansehen, das Foto mit anderen Informationen verbinden und sich so besser an einen erinnern.
Das Foto sollte das Gesicht zeigen, einen professionellen Eindruck machen und am besten einen neutralen Hintergrund haben.

4. Keine Angst vor Persönlichkeit
Viele Personaler informieren sich auf den Social Media Profilen, um herauszufinden, ob der Bewerber sich in die Unternehmenskultur einfügen kann. Dementsprechend sollte man in seinen Profilen einen Eindruck hinterlassen, wer man selbst als Person ist.

Allerdings sollte man nichts zu Kontroverses oder Beleidigendes posten. Das gilt auch für Hinweise auf wilde Nächte oder unangemessene Bilder. Dinge zum persönlichen Leben, wie z.B. die Teilnahme an Sportarten, Vereinen oder Freiwilligentätigkeiten könnten wiederum interessant für einen potentiellen Arbeitgeber sein.

Wer sich bei dem Gedanken unwohl fühlt, sein Facebook-Profil öffentlich zu machen, kann sich überlegen, ob er zwei Konten einrichten möchte, von dem nur eines veröffentlicht wird. Alternativ kann man bei Facebook seine Kontakte kategorisieren und so eine Kategorie für das professionelle Netzwerk erstellen.

5. Erweiterung des Netzwerkes
Es ist sehr einfach, mit dem Aufbau eines Netzwerks zu beginnen und Kontakte über LinkedIn zu knüpfen. Noch einfacher ist es auf Twitter. Um eine Verbindung bei LinkedIn herzustellen, sollte man sich normalerweise im realen Leben schon getroffen haben, aber man kann beispielsweise auch Firmen folgen. Eine weitere gute Möglichkeit, um Verbindungen auf LinkedIn aufzubauen, ist der Beitritt zu relevanten Branchengruppen, in denen häufig lebhafte Diskussionen zustande kommen.

Twitter dagegen ermöglicht es, Profilen zu "folgen", um zu sehen, was andere gepostet haben. Häufig folgt man mehreren hunderten Personen. Dies macht es sehr einfach, Menschen zu erreichen, auch wenn keine vorherige Verbindung bestand. Bei Twitter lassen sich interessante Unternehmen, Geschäftsführer in der Branche sowie Websites mit Nachrichten und Analysen über Logistik und Transport verfolgen.

6. Das Profil ausbauen
Es ist relativ einfach, relevante Inhalte zu erstellen, die in sozialen Netzwerken genutzt werden können. Wer es sich zutraut, kann einen Beitrag zu einem relevanten Thema schreiben und beispielsweise LinkedIn Pulse verwenden, um ihn zu veröffentlichen. Genauso gut kann in Branchengruppen auf LinkedIn oder Facebook zu interessanten Themen kommentiert werden. Wem die Zeit oder die Selbstsicherheit fehlt, der kann auch einfach relevante Beiträge anderer User sharen.

7. LinkedIn Bestätigungen und Empfehlungen verwenden
Die LinkedIn Bestätigungen sind eine einfache Möglichkeit für das eigene Netzwerk, um seine Fähigkeiten zu bestätigen und es außerdem den eigenen Kontakten zu ermöglichen die Fähigkeiten effektiv weiterzuempfehlen. Wenn man unsicher ist, welche Fähigkeiten aufgeführt werden sollten, kann nach dem aktuellen oder dem Traumjob suchen und sich dort einen Überblick über vorausgesetzte Fähigkeiten verschaffen.

LinkedIn Empfehlungen sind eine vertiefte Referenz von einem früheren Manager oder Kollegen und können eine großartige Möglichkeit sein, um dem eigenen LinkedIn-Profil Autorität hinzuzufügen und ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie man arbeitet.

8. Fachsprache vermeiden
Manchmal sind die Jobs in der Logistikbranche sehr spezifisch und insbesondere große Unternehmen beschreiben ihre Stellen teilweise so, dass sie für Außenstehende nicht immer klar verständlich sind. Auch wenn es wichtig ist, immer die offizielle Berufsbezeichnung zu verwenden, sollten die Verantwortlichkeiten und Aufgaben in dem Job möglichst allgemein beschrieben werden.

Es sollte deutlich werden, welche Fähigkeiten in der Position gelernt wurden, die auch auf andere Jobs gut übertragbar sind, anstatt sich nur auf interne Abläufe zu beziehen. Das hilft Personaler dabei, die Erfahrungen nachvollziehen und verstehen zu können.

9. Darstellung der sozialen Kompetenzen
Die Transport- und Logistikbranche wird oft als sehr logisch und analytisch betrachtet, aber auch Fähigkeiten wie Kommunikation und gute Führungskompetenzen sind für Personaler äußerst interessant. Social Media Profile eignen sich hervorragend, um diese zu präsentieren. Wichtig ist, alles auf Tippfehler zu überprüfen, wenn man seine Kommunikationsfähigkeit unter Beweis stellen möchte!

10. Online mit Transport Talent verbinden
Auf Transport Talent werden regelmäßig neue Jobs veröffentlicht, die wir auch auf unseren Social Media Profilen vorstellen. Unsere Kanäle möchten wir in erster Linie dazu nutzen, uns mit potentiellen Kandidaten zu verbinden und diese zu allen relevanten Themen auf dem Laufenden zu halten. Daher ist es eine großartige Idee, uns auf unseren Social Media Profilen zu folgen!

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