Mit diesen 6 Tipps gelingt die erste Woche im neuen Job

Mit diesen 6 Tipps gelingt die erste Woche im neuen Job

Nach der Freude über den neuen Job steht der nächste große Schritt ins Haus: die erste Woche am neuen Arbeitsplatz. Man möchte bei Kollegen und Vorgesetzten gleichermaßen einen guten Eindruck hinterlassen und am besten direkt in die Vollen starten, was die neuen Aufgaben anbelangt. Denn wie heißt es doch so schön? Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck.

Kein Grund, die Nerven zu verlieren. Wenn man einige Punkte beachtet, kann man sich selbst ganz leicht gute Rahmenbedingungen schaffen und einer erfolgreichen erste Woche steht nichts mehr im Wege.

1. Vorbereitung

Wie so oft ist gute Vorbereitung schon die halbe Miete. Am besten plant man zwischen dem letzten Tag im alten Job und dem Start bei der neuen Stelle eine kleine Pause ein. So stellt man sicher, dass man erholt und motiviert ins neue Büro kommt. Die Unterbrechnung lässt sich außerdem gut zur mentalen Vorbereitung nutzen. Man hat ein paar Tage, um sich auf die neue Position einzustellen und kann bei Bedarf noch praktische Informationen recherchieren. Hat man beispielsweise eine gute Vorstellung von der Unternehmenskultur? Wie wird wohl der erste Tag etwa ablaufen? Gibt es ein Vorstellungszeremoniell, Schulungen und welche Personen werden einem vorgestellt? Welche Unterlagen benötigt die Personalabteilung noch?

2. Pünktlichkeit

Es scheint ziemlich offensichtlich, aber auch Pünktlichkeit sollte man auf jeden Fall sicherstellen. Nichts wirkt desinteressierter als ein neuer Kollge, der es nicht mal am ersten Tag für nötig befindet, rechtzeitig zu kommen. Daher sollte man auf jeden Fall einen großzügigen Puffer einkalkulieren und die Adresse noch einmal prüfen, falls das Unternehmen mehrere Standorte in der Stadt hat.

3. Gelassenheit

Auch wenn gefühlt alle Augen auf einen selbst gerichtet sind, sollte man nicht vergessen, dass jeder Kollege einmal angefangen hat. Die Situation, in der man sich befindet, ist also allen bekannt. Genauso wichtig ist es, den Druck rauszunehmen. Es ist ganz natürlich, sich in einer neuen Umgebung erst einmal fremd zu fühlen, weil man noch niemanden kennt und nicht weiß, womit man anfangen soll. Je ruhiger man wirkt desto eher werden einen die neuen Kollegen als freundlich wahrnehmen und gerne auf einen zugehen.

4. Optimismus

Fehler lassen sich nicht vermeiden, gerade, wenn man neu ist. Und vielleicht braucht man anfangs eine Stunde für so grundlegende Dinge, wie den Kopierer zu finden und eine Seite zu kopieren. Das gehört zum eigenen Weg im neuen Unternehmen dazu. Man sollte nur nicht zu stolz sein, Hilfe anzunehmen. Stattdessen einfach lächeln und aus dem Fehler lernen. Schließlich würde man selbst auch nicht von einem neuen Kollegen erwarten, dass er fehlerfrei ist, oder?

5. Erscheinungsbild

Auch durch Kleidung erzeugt man einen ersten Eindruck beim Chef und den Kollegen. Dabei lautet die Devise: Lieber etwas zu schick als underdressed. Dazu gehören auch vermeintliche Details wie die Schuhe, Schmuck und saubere Fingernägel. So zeigt man einerseits, dass man mit einer Büroumgebung vertraut ist, andererseits ist man immer bereit, auch spontan einen Kundentermin wahrzunehmen.

6. Notizen

Sofern man kein fotografisches Gedächtnis hat, kann die Menge an Informationen, die während der ersten Woche auf einen einprasselt, schier überwältigend sein. Da ist es besser, alles aufzuschreiben, als immer wieder dieselben Fragen zu stellen. Von den Namen der neuen Kollegen bis zur Lage der Poststelle lässt sich alles in wenigen Stichworten festhalten, die später Gold wert sind.

So einschüchternd die erste Woche wirken mag, ist sie gleichzeitig die beste Chance, die eigenen Kompetenzen unter Beweis zu stellen. Dabei mögen die oben genannten Tipps relativ banal wirken. Tatsächlich kann die Vorbereitung solcher kleineren Aspekte aber das Selbstvertrauen stärken und so das Stresslevel am ersten Tag bedeutend senken. Wir wünschen alles Gute für den neuen Job!